Unser Schulungsangebot

Grundlagenschulung Kommunikationstheorien

Was bedeutet Kommunikation? Entdecken und erlernen Sie die grundlegenden Theorien und Modelle.

Allein das Wissen um Hintergründe und Zusammenhänge kann Kommunikation und damit das Miteinander neu gestalten.

 

Gemeinsam betrachten wir die Theorien und übertragen diese auf Ihre Beispiele und Situationen.

  • Kommunikationsquadrat nach Schulz von Thun
  • Zwischenmenschliche Kreisläufe
  • Feedback geben und nehmen
  • Perspektive und Interpretation
  • Kommunikationstechniken wie Aktives Zuhören, Paraphrasieren, Konkretisieren
  • Umgang mit Kommunikationsstörungen
  • Gewaltfreie Kommunikation (nach Marshall B. Rosenberg)
  • Verhandeln nach dem Harvard-Konzept

 

Gewaltfreie Kommunikation (nach Marshall B. Rosenberg)

Ob Sie selber einen Konflikt haben oder ob Sie zwischen anderen vermitteln:

Entscheidend für Verlauf und Ausgang ist die Haltung, welche Sie einnehmen; Ihre Art der Kommunikation.

 

Führen Sie ein Streitgespräch, bei dem am Ende vielleicht sogar noch mehr im Argen liegt als vorher? Oder ein zielführendes Gespräch, welches Klarheit schafft und Wege aufzeigt?

 

Die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg ist ein weltweit verbreitetes Modell der Konfliktklärung. Sie erleben und üben eine Haltung, mit der Sie in der Lage sind, in Konfliktsituationen auf der Beziehungsebene eine Qualität der Verbindung zu erreichen, die eine Lösung auf der Sachebene beinah nebenbei herbeiführt.

 

Orientierung für Ihren Arbeitsalltag:

  • teilen Sie eigene Unsicherheit oder Ärger mit, ohne wiederum Ihr Gegenüber zu verunsichern, zu verärgern oder gar zu verletzen
  • nehmen Sie Kritik oder Vorwürfe auf der Sachebene an, ohne persönlich gekränkt zu sein
  • vertreten Sie engagiert die eigenen Anliegen so, dass andere diese annehmen können
  • erhöhen Sie die Chancen,  mit Ihren Bedürfnissen ernst genommen und erhört zu werden
  • bleiben Sie auch in angespannten Situationen sich und Ihren Werten treu

 

Verhandeln nach dem Harvard-Konzept

 „Verhandeln ist eine Grundform, Gewünschtes von anderen Leuten zu bekommen. Es ist wechselseitige Kommunikation mit dem Ziel, eine Übereinkunft zu erreichen, wenn man mit der anderen Seite sowohl gemeinsame als auch gegensätzliche Interessen hat“

(Fisher, Ury, Patton, 2013)

 

Das Harvard-Konzept hat sich als Instrument erfolgreichen Verhandelns in der Praxis sämtlicher Berufsgruppen bewährt. Nicht das Beharren auf eigenen Positionen und ein Feilschen um eben diese Positionen definieren ein erfolgreiches Verhandeln.

Vielmehr wird bei der Auslotung von Interessenlagen dem Prinzip des gegenseitigen Nutzens gefolgt. Schiere Machtkämpfe werden vermieden.

Das Harvard-Konzept erfüllt die legitimen Interessen jeder Seite in höchstmöglichem Maße und schafft gleichzeitig eine gerechte Lösung bei Interessenkonflikten, die das Verhältnis zwischen den Parteien auf Dauer verbessert.

Es folgt vier wesentlichen Prinzipien:

  1. Menschen und Probleme getrennt voneinander behandeln
  2. Orientierung auf Interessen statt auf Positionen
  3. Optionen zu beiderseitigem Vorteil entwickeln
  4. Neutrale Beurteilungskriterien heranziehen